Neue Reise - 3 Varianten - mit Reto & Martin Herzig

Peru
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Westliches Südamerika: Vom Reich der Inka bis ins Feuerland - Komplette Rundreise

Nächster Termin: 18.12. - 26.01.2028 40 Tage

Traumreise ans Ende der Welt

Drei Länder, unzählige Höhepunkte und eine Reise voller Emotionen. Von den legendären Kulturschätzen der Inka über die spektakulären Landschaften Chiles bis in die unberührte Wildnis Patagoniens entdecken Sie Südamerika in seiner ganzen Vielfalt. Atemberaubende Natur, beeindruckende Weltkultur und herzliche Gastfreundschaft verschmelzen zu einem Reiseerlebnis, das lange nachwirkt.

ab 22.500,- CHF

Highlights

  • Machu Picchu & das Reich der Inka
  • Atacama-Wüste & landschaftliche Vielfalt Chiles
  • Patagonien mit seinen Gletschern, Pinguinen & Feuerland

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Samstag, 18. Dezember

Baselbiet - Flug - Lima

Anraise an den Flughafen mit einem unserer Sägesser Reisebusse. Anschliessend fliegen wir in der von Ihnen gewählten Sitzplatzkategorie nach Lima. Aufgrund der Zeitverschiebung landen wir noch am selben Tag. Nach der Ankunft werden wir von unserer Reiseleitung begrüsst und zum Hotel gebracht. Die nächsten beiden Nächte verbringen wir in Perus Hauptstadt.

Sonntag, 19. Dezember

Lima

Nach dem Frühstück entdecken wir bei einer Stadtbesichtigung Perus grösste Stadt. Zu den Höhepunkten zählen die Plaza San Martín, der Hauptplatz Plaza de Armas mit dem Regierungspalast und der Kathedrale sowie weitere Sehenswürdigkeiten. Ausserdem besuchen wir das Kloster San Francisco, unter dem sich ein weitläufiges Netz aus Tunneln und Katakomben erstreckt. Lima ist auch für seine vielfältige Küche bekannt, die von Spezialitäten aus dem Meer bis zu herzhaften Fleischgerichten reicht. Beim gemeinsamen Abendessen erhalten Sie einen kulinarischen Einblick.

Montag, 20. Dezember

Flug - Cusco

Am Morgen fliegen wir innerhalb Perus nach Cusco. Die sagenumwobene Hauptstadt des Inkareichs liegt auf rund 3’400 m ü. M. Von hier aus wurde das grösste präkolumbische Reich des amerikanischen Kontinents verwaltet. Die Inka nannten es das «Reich der vier Weltgegenden»; Cusco galt ihnen als Nabel der Welt. Am Abend erwartet uns ein Willkommensessen, begleitet von peruanischer Folklore. Übernachtung in Cusco.

Dienstag, 21. Dezember

Machu Picchu

Heute brechen wir früh auf! Von Ollantaytambo aus fahren wir mit der Andenbahn nach Aguas Calientes, dem Ausgangspunkt für den Besuch der weltberühmten Inkazitadelle Machu Picchu. Die eindrucksvolle Bahnstrecke führt durch das fruchtbare, zunehmend tropische Tal des Rio Urubamba, eines Quellflusses des Amazonas. Anschliessend erkunden wir die archäologische Anlage bei einer geführten Besichtigung. Der Besuch der Felsenstadt gewährt faszinierende Einblicke in die bis heute rätselhafte Kultur der Inka. Erleben Sie selbst die besondere Ausstrahlung dieses Ortes und bestaunen Sie die harmonische Verbindung von Baukunst und Natur. Übernachtung in Cusco.

Mittwoch, 22. Dezember

Cusco

Nach dem Frühstück erkunden wir bei einem geführten Rundgang das historische Cusco. Wir besuchen unter anderem die Gassen Hatun Rumiyoc und Loreto mit ihren eindrucksvollen Inkamauern, das Kloster Santo Domingo, das auf den Überresten des Tempels Coricancha errichtet wurde, sowie die Plaza de Armas mit ihren Sakralbauten. Der Rest des Tages steht Ihnen zur Verfügung, um die lebhafte Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Übernachtung in Cusco.

Donnerstag, 23. Dezember

Cusco - Puno

Auf unserer heutigen Fahrt durchqueren wir den Altiplano. Unterwegs erleben Sie typische Hochlandszenerien: Alpaka- und Lamaherden, Campesinos in farbenfrohen Ponchos und kleine Dörfer mit Häusern aus getrockneten Lehmziegeln. Am La-Raya-Pass erreichen wir mit 4’335 m ü. M. den höchsten Punkt der Strecke. Übernachtung in Puno am Titicacasee.

Freitag. 24. Dezember

Titicacasee

Den heutigen Tag verbringen wir auf dem Titicacasee und seinen Inseln. Zunächst fahren wir mit dem Motorboot zu den schwimmenden Schilfinseln. Bei einer Familie der Uros erfahren wir Wissenswertes über die traditionelle Lebensweise der Inselbewohner. Anschliessend besuchen wir die Insel Taquile. Während einer Wanderung vermittelt uns die Reiseleitung interessante Einblicke in die Geschichte der Insel und die Kultur ihrer Bewohner. Zum Mittagessen sind wir bei einer Taquile-Familie zu Gast und geniessen eine landestypische Mahlzeit. Rückfahrt mit dem Schiff nach Puno. Übernachtung in Puno..

Samstag, 25. Dezember

Puno - Arequipa

Frohe Weihnachten! Früh am Morgen fahren wir in Richtung Süden. Zunächst besuchen wir die geheimnisvollen Grabtürme (Chullpas) von Sillustani. Zusammen mit der Lagune Umayo prägen sie die eindrucksvolle Landschaft auf fast 4’000 Metern Höhe. Bald geht diese in die steppenartige Hochebene der Puna über, deren karge Vegetation aus Dornbüschen, Polsterpflanzen und dem typischen Ichu-Gras besteht. Am Patapampa-Pass (4’840 m ü. M.) erreichen wir den höchsten Punkt der Reise. Beeindruckend ist der Anblick der schneebedeckten Vulkane Ampato (6’280 m), Sabancaya (5’976 m) und Hualca Hualca (6’000 m). Auf der Weiterfahrt passieren wir tiefblaue Lagunen, an deren Ufern sich häufig rosafarbene Flamingos aufhalten. Am Abend erreichen wir Arequipa, die «Weisse Stadt». Übernachtung in Arequipa.

Sonntag, 26. Dezember

Arequipa

Am Vormittag widmen wir uns dem historischen Stadtzentrum mit seinen Kolonialbauten, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auf dem farbenfrohen Markt San Camilo entdecken wir die kulinarische Vielfalt Perus. Anschliessend besuchen wir das 1579 gegründete Kloster Santa Catalina, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Die weitläufige Anlage wird häufig als «Stadt in der Stadt» bezeichnet. Besonders eindrucksvoll sind die kräftig blau, rot und ockerfarben gestalteten Mauern und die ruhige Atmosphäre. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Arequipa.

Montag, 27. Dezember

Arequipa - Tacna - Arica

Nach dem Frühstück verlassen wir Arequipa und damit auch das Hochland. Wir folgen der Panamericana in Richtung Pazifikküste. Die heutige Grossstadt Tacna mit ihren rund 250’000 Einwohnern war im 19. Jahrhundert Schauplatz wichtiger Ereignisse des Salpeterkriegs. Anschliessend erreichen wir die chilenische Grenze. Nach Erledigung der Grenzformalitäten setzen wir unsere Reise nach Arica fort, wo wir heute direkt am Pazifik übernachten.

Dienstag, 28. Dezember

Arica

Arica liegt im äussersten Norden Chiles, nahe der peruanischen Grenze, und zählt zu den trockensten und zugleich sonnigsten Städten Südamerikas. Die Stadt lebt von ihren Kontrasten: weitläufige Strände und kahle Berglandschaften, Fussgängerzonen und Fischerhafen. Am Vormittag erkunden wir das Zentrum mit der bekannten, von Gustave Eiffel entworfenen Kathedrale San Marcos. Vom Morro de Arica, einem markanten Felsen und Wahrzeichen der Stadt, geniessen wir einen herrlichen Blick auf Arica und den Pazifik. Am Nachmittag bleibt Zeit zur Entspannung am Sandstrand.

Mittwoch, 29. Dezember

Arica - Iquique

Den Morgen können Sie bei einem Strandspaziergang oder einem erfrischenden Bad im Pazifik geniessen. Anschliessend führt unsere Reise entlang der wildromantischen Küste. Endlose Sandstrände, vom Wind geformte Dünen von bis zu 200 Metern Höhe und das tiefblaue Meer schaffen eine eindrucksvolle, beinahe melancholische Landschaft. In den kleinen Fischerdörfern spürt man den ursprünglichen Lebensrhythmus, geprägt vom Ozean und der rauen Schönheit der nordchilenischen Küste. Am Abend erreichen wir Iquique, dessen bemerkenswerteste Bauten aus der Zeit des Salpeterbooms stammen. Übernachtung in Iquique.

Donnerstag, 30. Dezember

Iquique - Calama

Wir setzen unsere Fahrt entlang der Küste fort und erreichen das kleine Hafenstädtchen Tocopilla. Zu den wichtigen Wirtschaftszweigen gehören die Fischerei und der Hafen, über den unter anderem Kupfer und Salpeter verladen werden. Anschliessend durchqueren wir die Atacamawüste in ihrer herben Schönheit: verlassene Siedlungen aus der Salpeterzeit, riesige Geoglyphen, ausgetrocknete Salzflächen sowie rätselhafte Figuren und Zeichen im Wüstenboden prägen das Bild. Vorbei an der gewaltigen Kupfertagebaustätte Chuquicamata fahren wir über einen Höhenzug mit glitzernden Salzkristallen. Unser Tagesziel ist Calama, wo wir übernachten.

Freitag, 31. Dezember

El-Tatio-Geysire & San Pedro de Atacama

Heute erwartet uns eine faszinierende Fahrt entlang einer Vulkankette zu den El-Tatio-Geysiren. Das Geysirfeld zählt zu den grössten und bekanntesten geothermischen Feldern der südlichen Hemisphäre. Zahlreiche Fumarolen, Solfataren, heisse Quellen, Geysire und brodelnde Schlammlöcher bieten ein einzigartiges Naturschauspiel. Auf dem Weg nach San Pedro de Atacama geniessen wir überwältigende Landschaften und legen verschiedene Fotostopps ein, unter anderem im Dörfchen Machuca mit seiner malerischen Adobekirche. In San Pedro bleibt nach einem Spaziergang durch die lebhaften Gässchen etwas Freizeit. Den Ausflug beschliessen wir mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang über den bizarren Felsformationen. Rückfahrt und Übernachtung in Calama. Vielleicht stossen wir gemeinsam auf das neue Jahr an!

Samstag, 1. Januar

Calama - Antofagasta

Unsere Reise führt uns westwärts zur Pazifikküste. Zwischen Calama und Antofagasta liegen mehrere «Geisterstädte», stumme Zeugen des einstigen Salpeterbooms. Auch die gewaltigen Sanddünen sind beeindruckend. In Baquedano halten wir am Bahnhof und besichtigen historische Dampflokomotiven, die hier vor vielen Jahren abgestellt wurden und dank der trockenen Luft gut erhalten geblieben sind. Anschliessend überqueren wir den südlichen Wendekreis bei rund 23°26’ südlicher Breite. Schliesslich erreichen wir Antofagasta, die grösste Küstenstadt Nordchiles. Die moderne Stadt ist wirtschaftlich vor allem vom Hafen und der Kupferindustrie geprägt. Übernachtung in Antofagasta.

Sonntag, 2. Januar

Antofagasta - Copiapo

Rund hundert Kilometer südlich von Antofagasta erblicken wir auf einem Hügel das Observatorium Cerro Paranal. Das Herzstück der Sternwarte ist das «Very Large Telescope», das aus vier grossen optischen Einzelteleskopen besteht. Je nach Wetterlage führt uns die Fahrt durch den Nationalpark Pan de Azucar bei Chanaral. Nach einem etwa 45-minütigen Spaziergang besuchen wir den Aussichtspunkt Mirador Pan de Azucar. Die Küstenlandschaft an der Playa Blanca beeindruckt mit zahlreichen Kakteenarten; mit etwas Glück lassen sich auch Seelöwen und geschützte Humboldt-Pinguine beobachten. In Copiapo legen wir einen kurzen Halt an der schönen Plaza Prat ein, die von grossen Pfefferbäumen und Marmorstatuen mit Bezug zur Bergbaugeschichte gesäumt wird. Übernachtung in Copiapo.

Montag, 3. Januar

Copiapo - La Serena

Früh am Morgen verlassen wir Copiapo. Je nach Wetterlage besteht die Möglichkeit zu einem fakultativen Bootsausflug zu den Inseln des Humboldt-Pinguin-Naturreservats. Die Inseln Gaviota, Choros und Damas gehören zu diesem Schutzgebiet. Mit einem kleinen Fischerboot fahren wir bei geeigneten Bedingungen durch die Gewässer rund um die Inseln. An den felsigen Küsten der Isla Choros leben Seelöwen und zahlreiche Seevögel; häufig lassen sich auch Pinguine beobachten. Am Abend erreichen wir La Serena, die zweitälteste Stadt Chiles. Ihr kolonialer Charme, ihr gemächlicher Rhythmus und ihre weitläufigen Strände verleihen ihr eine besondere Atmosphäre. Übernachtung in La Serena.

Dienstag, 4. Januar

La Serena & Elqui-Tal

Am Vormittag bleibt Zeit für einen ausgedehnten Strandspaziergang. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Bauwerke rund um die Calle Arturo Prat, darunter die Kathedrale und die Kirche San Francisco. Am Nachmittag besuchen wir das landschaftlich reizvolle Elqui-Tal, eine blühende Flussoase, in der Papayas, Chirimoyas und Weintrauben für die Herstellung des Pisco gedeihen. Die chilenische Literaturnobelpreisträgerin Gabriela Mistral betonte immer wieder, wie sehr diese Landschaft sie geprägt habe. Selbstverständlich darf auch der Besuch einer Pisco-Destillerie mit Degustation nicht fehlen. Nach dem Abendessen können Sie buchstäblich nach den Sternen greifen: Dank klarer Luft und mehr als 300 wolkenlosen Tagen im Jahr bietet die Region hervorragende Bedingungen zur Sternbeobachtung. Deshalb befinden sich hier zahlreiche Observatorien. Übernachtung in La Serena.

Mittwoch, 5. Januar

La Serena - Santiago

Gegen Mittag erreichen wir Chiles Hauptstadt Santiago, die uns mit sommerlichen Temperaturen empfängt. Mit der Seilbahn fahren wir auf den bekannten Cerro San Cristobal und geniessen einen herrlichen ersten Blick über die Metropole. Den Rest des Tages können Sie für einen Spaziergang durch das Stadtviertel Providencia nutzen, das mit zahlreichen Geschäften und Restaurants lockt. In der Umgebung erhebt sich zudem das höchste Gebäude Südamerikas. Übernachtung in Providencia. Heute stossen auch unsere Mitreisenden für den zweiten Teil der Reise zur Gruppe.

Donnerstag, 6. Januar

Santiago de Chile

Wir geniessen weiterhin den Hochsommer mit langen Tagen, kurzen Nächten und Temperaturen um die 30 Grad. Heute entdecken wir die Hauptstadt bei einer Stadtbesichtigung. Auf dem Programm stehen unter anderem der zentrale Hauptplatz Plaza de Armas, die Kirche San Francisco, der Cerro Santa Lucía mit seiner schönen Parkanlage und der Regierungspalast La Moneda. Den Abend lassen wir auf dem Costanera Tower mit einem überwältigenden Blick auf das Lichtermeer der Stadt ausklingen. Übernachtung in Providencia.

Freitag, 7. Januar

Valparaiso

Heute unternehmen wir einen Tagesausflug an die Pazifikküste. Valparaiso gehört zum UNESCO-Welterbe und gilt vielen Chilenen als eine der schönsten Städte des Landes. Ihr Hafen, die historischen Standseilbahnen und die farbenfrohen Häuser an den zahlreichen Hügeln prägen das Stadtbild. Bei einem Spaziergang durch die Oberstadt sehen wir auch «La Sebastiana», das berühmte Haus, das der Dichter Pablo Neruda ab 1961 bewohnte. Auf der Rückfahrt werfen wir einen Blick auf den bekannten Badeort Vina del Mar. Anschliessend besuchen wir ein Weingut, verkosten chilenische Weine und erfahren mehr über die Ursprünge des Weinbaus im Land. Übernachtung in Providencia. Für die Gäste, die ausschliesslich am ersten Reiseteil teilnehmen, ist dies die letzte Übernachtung.

Samstag, 8. Januar

Santiago - Los Ángeles

Auf der legendären Panamericana führt uns die Reise durch eine der fruchtbarsten Regionen Chiles. Hier werden Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Fleisch und Milchprodukte für den heimischen Markt und den Export erzeugt. Bei San Javier erreichen wir das Maule-Tal, das neben dem Maipo-Tal als eine Wiege des chilenischen Weinbaus gilt. Hier besuchen wir eine Kaviarfarm. Bei einer Führung erfahren Sie Wissenswertes über die Kaviarproduktion und erhalten Einblicke in die Zucht. Anschliessend erwartet uns ein fünfgängiges Menü mit dem Schwerpunkt Kaviar, begleitet von verschiedenen Weinen. Unser letzter Fotostopp gilt den bekannten Wasserfällen «Salto del Laja». Kurz darauf erreichen wir Los Ángeles, wo wir übernachten.

Sonntag, 9. Januar

Los Ángeles - Valdivia - Puerto Varas

Wir setzen unsere Reise in Richtung Süden fort. In Valdivia, wo auch eines der bekanntesten chilenischen Biere gebraut wird, erleben wir am Mercado Fluvial das bunte Treiben von Fischern und Händlern. Auch Seelöwen und Pelikane sind hier häufig anzutreffen. Die Kathedrale und der Hauptplatz sind ebenfalls einen Besuch wert. Anschliessend erreichen wir Puerto Varas, idyllisch am Llanquihue-See gelegen und umgeben von der spektakulären Vulkan- und Seenlandschaft der «chilenischen Schweiz». Übernachtung in Puerto Varas.

Montag, 10. Januar

Vicente Perez Rosales Nationalpark

Die rund 60 Kilometer lange Fahrt zum Nationalpark Vicente Perez Rosales führt uns entlang des Lago Llanquihue mit traumhaften Ausblicken auf die Vulkane Osorno und Calbuco. Bei Ensenada folgen wir dem Ríi Petrohue bis zu seinen eindrucksvollen Wasserfällen. Je nach Wetterlage steht anschliessend eine Bootsfahrt auf dem Lago Todos los Santos auf dem Programm. Die Farbe seiner Wasseroberfläche reicht von Tiefblau bis Smaragdgrün. Steile Berge und dichte Wälder säumen die weitgehend unbewohnten Ufer; besonders beeindruckend sind die Ausblicke auf die Vulkane Osorno, Puntiagudo und Tronador. Der spätere Nachmittag steht in Puerto Varas zur freien Verfügung. Bei einem gemeinsamen Abendessen lassen wir den Tag ausklingen. Übernachtung in Puerto Varas.

Dienstag, 11. Januar

Puerto Varas - Chaiten

Heute starten wir sehr früh. Obwohl die Strecke nicht besonders lang ist, nimmt sie aufgrund mehrerer Fährüberfahrten viel Zeit in Anspruch. Wir beginnen unsere Fahrt auf der berühmten Carretera Austral, der teilweise noch unbefestigten Fernstrasse durch den Süden Chiles. Im Morgengrauen passieren wir Puerto Montt und fahren weiter nach La Arena. Hier nehmen wir die erste von drei Fähren über den Reloncavi-Fjord nach Puelche. Die zweite Fähre erwartet uns in Hornopiren und führt uns durch die Fjordlandschaft nach Leptepu. Mit der dritten Fähre überqueren wir den Fjord Largo nach Caleta Gonzalo. Wir übernachten in der Nähe von Chaiten in einer wunderschön gelegenen Lodge am See, die etwas einfacher ausgestattet ist als die übrigen Hotels unserer Rundreise.

Mittwoch, 12. Januar

Chaiten - Puyuhuapi - Puerto Chacabuco

Je weiter wir auf der Carretera Austral nach Süden fahren, desto eindrucksvoller werden die Kontraste: Gletscher, Fjorde, Wälder und eine überwältigende Weite prägen die Landschaft. Am Nachmittag erreichen wir die Fjordsiedlung Puyuhuapi, die in den 1930er-Jahren von mehreren Familien aus dem Sudetenland gegründet wurde. Ihre malerische Lage und ihr besonderes Flair bieten zahlreiche Fotomotive. Am Abend erreichen wir Puerto Chacabuco, eine kleine, aber bedeutende Hafenstadt in der chilenischen Fjordregion mit rund 1’700 Einwohnern. Ihr Hafen zählt zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Passagiere und Güter in der Region. Übernachtung in Puerto Chacabuco.

Donnerstag, 13. Januar

Puerto Chacabuco - Puerto Guadal

Wir setzen unsere Fahrt auf der Carretera Austral in Richtung Süden fort und erreichen den Lago General Carrera, der auf argentinischer Seite Lago Buenos Aires heisst. Mit einer Gesamtfläche von rund 1’850 km² zählt er zu den grössten Seen Südamerikas. In Puerto Rio Tranquilo haben Sie die Möglichkeit, fakultativ und je nach Wetterlage die spektakulären Marble Caves (Marmorhöhlen) zu besuchen. Ihre aussergewöhnlichen Formen entstanden über Jahrtausende durch die Bewegung der Wellen. Einige Höhlen lassen sich sogar mit kleinen Booten befahren. Das eiskalte, türkisfarbene Wasser lässt die weiss marmorierten Wände besonders eindrucksvoll leuchten. Ein faszinierendes Zusammenspiel von Formen und Farben! Den Tag lassen wir in der Umgebung von Puerto Guadal ausklingen.

Freitag, 14. Januar

Puerto Guadal - Chile Chico - Los Antiguos - Perito Moreno

Begleitet von einer sagenhaften Landschaft mit schneebedeckten Bergen, die sich immer wieder im See spiegeln, fahren wir in Richtung argentinische Grenze. Chile Chico liegt am Südufer des Lago General Carrera. Der Ort wurde ab 1909 besiedelt und 1929 zur Stadt erhoben; heute ist er ein wichtiger Grenzort zu Argentinien. Nach dem Grenzübertritt erreichen wir Los Antiguos. Das Tal verfügt über ein für Patagonien mildes Mikroklima, weshalb hier Kirschen, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Äpfel gedeihen. Besonders der Kirschanbau prägt die Region. Den Abend verbringen wir in Perito Moreno, einem regionalen Zentrum der Provinz Santa Cruz am Knotenpunkt der Ruta Nacional 40 und der Ruta Provincial 43.

Samstag, 15. Januar

Perito Moreno - El Calafate

Wir brechen früh auf, denn heute erwartet uns der längste Streckenabschnitt unserer Reise. Die rund 5’000 Kilometer lange Ruta 40 zählt zu den legendärsten Fernstrassen Südamerikas. Sie folgt über weite Strecken den Anden und verbindet La Quiaca nahe der bolivianischen Grenze mit dem Süden Patagoniens. Wir folgen einem Teilstück dieser Route südwärts durch die einsame patagonische Steppe bis nach El Calafate. Unterwegs erleben wir ein faszinierendes Farbenspiel der Landschaft; mit etwas Glück sehen wir Guanakos am Strassenrand grasen. Am Abend erreichen wir El Calafate, das Tor zur Gletscherwelt am Lago Argentino. Übernachtung in El Calafate.

Sonntag, 16. Januar

Nationalpark Los Glaciares & Perito Moreno Gletscher

Heute unternehmen wir einen Tagesausflug zum Perito-Moreno-Gletscher, der rund 80 Kilometer westlich von El Calafate im Nationalpark Los Glaciares liegt. Über gut ausgebaute Stege gelangen wir zu verschiedenen Aussichtsplattformen, die einen grandiosen Blick auf die mächtige Eisfront bieten. Mit etwas Glück erleben wir, wie riesige Eisstücke unter lautem Getöse abbrechen und in den See stürzen. Der Anblick des kalbenden Gletschers gehört zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen Südpatagoniens. Eine fakultative Bootsfahrt in die Nähe des Gletschers rundet den Besuch ab. Übernachtung in El Calafate.

Montag, 17. Januar

El Calafate - Puerto Natales

Am Morgen verlassen wir El Calafate und fahren durch die Meseta Vizcachas südwärts nach Esperanza. Anschliessend folgen wir der Strasse nach Westen zur chilenischen Grenze bei Cancha Carrera. Endlose Schafherden, Gauchos zu Pferd und ihre Hütehunde prägen das Bild der Estancias entlang unserer Route. Bevor wir unser Tagesziel erreichen, besuchen wir die Cueva del Milodon, eine rund 200 Meter lange Höhle, die nach dem prähistorischen Mylodon (Riesenfaultier) benannt wurde. Puerto Natales liegt am Fjord Última Esperanza. Bereits 1557 erkundete Juan Fernández Ladrillero die Region auf seiner Fahrt zur Magellanstrasse. Seit den 1870er-Jahren liessen sich hier unter anderem Einwanderer aus Deutschland und England nieder, die vor allem Schafzucht betrieben. Übernachtung in Puerto Natales am Fjord Ultima Esperanza.

Dienstag, 18. Januar

Torres del Plaine Nationalpark

Inmitten einer urtümlichen Landschaft ragen die berühmten Granitspitzen (Torres) des Paine-Massivs mehr als 1’000 Meter steil in die Höhe. Doch die Natur bietet hier noch weit mehr: azurblaue und smaragdgrüne Seen vor gleissenden Gletschern, schäumende Flüsse in zimtfarbenen Steppen, rauschende Wasserfälle sowie eine faszinierende Andenflora und -fauna. Der patagonische Himmel, mal tiefblau, mal von zerzausten Wolkenbändern durchzogen, verstärkt die märchenhafte Wirkung dieser Szenerie. Auf einer Rundfahrt mit kurzen Wanderungen und zahlreichen Fotostopps entdecken wir einige der schönsten Aussichtspunkte. Am Abend kehren wir nach Puerto Natales zurück.

Mittwoch, 19. Januar

Puerto Natales - Punta Arenas

Noch knapp 250 Kilometer trennen uns von Punta Arenas. Unterwegs besuchen wir den Cóndor-Felsen. Mit etwas Glück können wir hier die majestätischen Andenkondore beobachten. In Punta Arenas begegnen wir den Spuren europäischer Einwanderer, die die Stadt an der Magellanstrasse entscheidend geprägt haben. Rund um die Plaza errichteten einst wohlhabende Schafzüchter, Besitzer riesiger Ländereien, ihre prächtigen Villen. Als bedeutende Hafenstadt erlebte Punta Arenas um die Wende zum 20. Jahrhundert ihre Blütezeit, bevor sie mit der Eröffnung des Panamakanals 1914 an wirtschaftlicher Bedeutung verlor. Bei einer Orientierungstour geniessen wir vom Cerro de la Cruz die Aussicht auf die farbenfrohen Dächer der Stadt und über die Magellanstrasse bis nach Feuerland. Übernachtung in Punta Arenas.

Donnerstag, 20. Januar

Pinguinkolonien

Heute unternehmen wir einen Bootsausflug zu den Pinguinkolonien im Grossraum von Punta Arenas an der Magellanstrasse. Es ist ein besonderes Erlebnis, Tausende von Pinguinen in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, wenn sie an Land umherwatscheln oder ins Wasser gleiten. Eine weitere Übernachtung in Punta Arenas.

Freitag, 21. Januar

Punta Arenas - Porvenir - Rio Grande - Ushuaia

Mit der Fähre überqueren wir die Magellanstrasse von Punta Arenas nach Porvenir. Anschliessend fahren wir teilweise über Schotterstrassen zur chilenisch-argentinischen Grenze bei San Sebastian. Nach Erledigung der Grenzformalitäten befinden wir uns wieder auf argentinischem Gebiet. Allmählich verändert sich die Landschaft: Die weite Steppe geht in bewaldetes, hügeliges Bergland über, bevor sich die schneebedeckten Anden vor uns erheben. Wir geniessen die Ausblicke auf den Lago Fagnano und den Lago Escondido und überqueren den knapp 450 Meter hohen Garibaldi-Pass. Am Abend erreichen wir Ushuaia, eine der südlichsten Städte der Welt. Übernachtung in Ushuaia.

Samstag, 22. Januar

Nationalpark Tierra del Fuego & Ushuaia

Heute unternehmen wir einen Halbtagesausflug in den Nationalpark Feuerland (Tierra del Fuego). Die Fahrt führt zunächst durch das waldreiche Tal des Rio Pipo. Über eine Abzweigung erreichen wir den Aussichtspunkt Ensenada, von dem aus wir einen wunderschönen Blick auf den Beagle-Kanal und die Isla Redonda geniessen. Zurück auf der Ruta 3 überqueren wir die Río-Lapataia-Brücke und unternehmen eine kurze, gemütliche Wanderung zur Schwarzen Lagune. Anschliessend fahren wir zur Lapataia-Bucht, wo ein Schild auf das Ende der Ruta Nacional 3 hinweist. Zum Abschluss halten wir am Lago Roca, dessen Wasser je nach Wetterlage in unterschiedlichen Farbtönen schimmert. Der Nachmittag steht Ihnen in Ushuaia zur freien Verfügung. Übernachtung in Ushuaia.

Sonntag, 23. Januar

Flug - Buenos Aires

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wir fliegen weiter nach Buenos Aires, in die Hauptstadt Argentiniens. Nach unserer Ankunft werden wir von der örtlichen Reiseleitung begrüsst und erhalten erste Informationen über diese aussergewöhnliche Metropole. Übernachtung in Buenos Aires.

Montag, 24. Januar

Buenos Aires

Buenos Aires, die «Stadt des Tangos», verzaubert mit einer einzigartigen Mischung aus europäischem Flair, lateinamerikanischer Lebensfreude und bewegter Geschichte. Breite Boulevards, elegante Plätze und prachtvolle historische Gebäude zeugen von ihrer glanzvollen Vergangenheit. Lebhafte Viertel wie San Telmo und La Boca bilden das kreative und künstlerische Herz der Metropole. Bei einer halbtägigen Stadtrundfahrt besuchen wir unter anderem die Plaza de Mayo mit der Casa Rosada, dem argentinischen Regierungspalast, sowie das historische Hafenviertel La Boca, das eng mit der Geschichte des Tangos verbunden ist. Am Abend erwartet Sie die sinnliche Magie einer Tangoshow, begleitet von einem köstlichen Abendessen. Übernachtung in Buenos Aires.

Dienstag, 25. Januar

Buenos Aires - Flug

Bis zum Abflug steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung, um Buenos Aires auf eigene Faust zu erkunden. Anschliessend erfolgt der Transfer zum Flughafen, wo Sie Ihren Heimflug antreten.

Mittwoch, 26. Januar

Flug - Baselbiet

Unsere lange Südamerikareise geht zu Ende. Nach der Ankunft am Flughafen erwartet uns ein Sägesser Reisecar, der Sie bequem zu Ihren Ausgangsorten zurückbringt.

Für die Komplette Rundreise

40 Tage | 18. Dezember 2027 – 26. Januar 2028

Lima – Cusco – Santiago – Ushuaia – Buenos Aires

  • Alle Flughafentransfers
  • Busrundreise im deutschen Luxusbus
  • Sägesser Chauffeur
  • 35x Übernachtung in *** bis **** Hotels
  • 3x Übernachtung in ländlichen Lodges
  • Halbpension
  • 2x Mittagessen
  • Örtliche Reiseleitung ab Cusco bis Ushuaia
  • Eintritte und Ausflüge gemäss Programm

Hinweise

Programmänderungen vorbehalten

Bemerkung

Preis exkl. Flug

Für Nebenausgaben

  • Perualischer Sol
  • Chilenischer Peso
  • Argentinischer Peso

Unsere Hotels

Hotels der guten Mittelklasse

Während Ihrer Rundreise übernachten Sie überwiegend in sorgfältig ausgewählten *** bis **** Hotels. Alle Unterkünfte überzeugen durch ihren Komfort und ihre ideale Lage als Ausgangspunkt für die täglichen Entdeckungen. Auf der Carretera Austral verbringen Sie eine Nacht in einer landestypischen Lodge – ein authentisches Erlebnis inmitten der unberührten Natur Patagoniens.

Termine & Preise

Hotels Rundreise Südamerika GANZE REISE

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Belegung: 2 Personen
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