Neue Reise - 3 Varianten - mit Reto & Martin Herzig
Samstag, 18. Dezember
Baselbiet - Flug - Lima
Anraise an den Flughafen mit einem unserer Sägesser Reisebusse. Anschliessend fliegen wir in der von Ihnen gewählten Sitzplatzkategorie nach Lima. Aufgrund der Zeitverschiebung landen wir noch am selben Tag. Nach der Ankunft werden wir von unserer Reiseleitung begrüsst und zum Hotel gebracht. Die nächsten beiden Nächte verbringen wir in Perus Hauptstadt.
Sonntag, 19. Dezember
Lima
Nach dem Frühstück entdecken wir bei einer Stadtbesichtigung Perus grösste Stadt. Zu den Höhepunkten zählen die Plaza San Martín, der Hauptplatz Plaza de Armas mit dem Regierungspalast und der Kathedrale sowie weitere Sehenswürdigkeiten. Ausserdem besuchen wir das Kloster San Francisco, unter dem sich ein weitläufiges Netz aus Tunneln und Katakomben erstreckt. Lima ist auch für seine vielfältige Küche bekannt, die von Spezialitäten aus dem Meer bis zu herzhaften Fleischgerichten reicht. Beim gemeinsamen Abendessen erhalten Sie einen kulinarischen Einblick.
Montag, 20. Dezember
Flug - Cusco
Am Morgen fliegen wir innerhalb Perus nach Cusco. Die sagenumwobene Hauptstadt des Inkareichs liegt auf rund 3’400 m ü. M. Von hier aus wurde das grösste präkolumbische Reich des amerikanischen Kontinents verwaltet. Die Inka nannten es das «Reich der vier Weltgegenden»; Cusco galt ihnen als Nabel der Welt. Am Abend erwartet uns ein Willkommensessen, begleitet von peruanischer Folklore. Übernachtung in Cusco.
Dienstag, 21. Dezember
Machu Picchu
Heute brechen wir früh auf! Von Ollantaytambo aus fahren wir mit der Andenbahn nach Aguas Calientes, dem Ausgangspunkt für den Besuch der weltberühmten Inkazitadelle Machu Picchu. Die eindrucksvolle Bahnstrecke führt durch das fruchtbare, zunehmend tropische Tal des Rio Urubamba, eines Quellflusses des Amazonas. Anschliessend erkunden wir die archäologische Anlage bei einer geführten Besichtigung. Der Besuch der Felsenstadt gewährt faszinierende Einblicke in die bis heute rätselhafte Kultur der Inka. Erleben Sie selbst die besondere Ausstrahlung dieses Ortes und bestaunen Sie die harmonische Verbindung von Baukunst und Natur. Übernachtung in Cusco.
Mittwoch, 22. Dezember
Cusco
Nach dem Frühstück erkunden wir bei einem geführten Rundgang das historische Cusco. Wir besuchen unter anderem die Gassen Hatun Rumiyoc und Loreto mit ihren eindrucksvollen Inkamauern, das Kloster Santo Domingo, das auf den Überresten des Tempels Coricancha errichtet wurde, sowie die Plaza de Armas mit ihren Sakralbauten. Der Rest des Tages steht Ihnen zur Verfügung, um die lebhafte Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Übernachtung in Cusco.
Donnerstag, 23. Dezember
Cusco - Puno
Auf unserer heutigen Fahrt durchqueren wir den Altiplano. Unterwegs erleben Sie typische Hochlandszenerien: Alpaka- und Lamaherden, Campesinos in farbenfrohen Ponchos und kleine Dörfer mit Häusern aus getrockneten Lehmziegeln. Am La-Raya-Pass erreichen wir mit 4’335 m ü. M. den höchsten Punkt der Strecke. Übernachtung in Puno am Titicacasee.
Freitag. 24. Dezember
Titicacasee
Den heutigen Tag verbringen wir auf dem Titicacasee und seinen Inseln. Zunächst fahren wir mit dem Motorboot zu den schwimmenden Schilfinseln. Bei einer Familie der Uros erfahren wir Wissenswertes über die traditionelle Lebensweise der Inselbewohner. Anschliessend besuchen wir die Insel Taquile. Während einer Wanderung vermittelt uns die Reiseleitung interessante Einblicke in die Geschichte der Insel und die Kultur ihrer Bewohner. Zum Mittagessen sind wir bei einer Taquile-Familie zu Gast und geniessen eine landestypische Mahlzeit. Rückfahrt mit dem Schiff nach Puno. Übernachtung in Puno..
Samstag, 25. Dezember
Puno - Arequipa
Frohe Weihnachten! Früh am Morgen fahren wir in Richtung Süden. Zunächst besuchen wir die geheimnisvollen Grabtürme (Chullpas) von Sillustani. Zusammen mit der Lagune Umayo prägen sie die eindrucksvolle Landschaft auf fast 4’000 Metern Höhe. Bald geht diese in die steppenartige Hochebene der Puna über, deren karge Vegetation aus Dornbüschen, Polsterpflanzen und dem typischen Ichu-Gras besteht. Am Patapampa-Pass (4’840 m ü. M.) erreichen wir den höchsten Punkt der Reise. Beeindruckend ist der Anblick der schneebedeckten Vulkane Ampato (6’280 m), Sabancaya (5’976 m) und Hualca Hualca (6’000 m). Auf der Weiterfahrt passieren wir tiefblaue Lagunen, an deren Ufern sich häufig rosafarbene Flamingos aufhalten. Am Abend erreichen wir Arequipa, die «Weisse Stadt». Übernachtung in Arequipa.
Sonntag, 26. Dezember
Arequipa
Am Vormittag widmen wir uns dem historischen Stadtzentrum mit seinen Kolonialbauten, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auf dem farbenfrohen Markt San Camilo entdecken wir die kulinarische Vielfalt Perus. Anschliessend besuchen wir das 1579 gegründete Kloster Santa Catalina, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Die weitläufige Anlage wird häufig als «Stadt in der Stadt» bezeichnet. Besonders eindrucksvoll sind die kräftig blau, rot und ockerfarben gestalteten Mauern und die ruhige Atmosphäre. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Arequipa.
Montag, 27. Dezember
Arequipa - Tacna - Arica
Nach dem Frühstück verlassen wir Arequipa und damit auch das Hochland. Wir folgen der Panamericana in Richtung Pazifikküste. Die heutige Grossstadt Tacna mit ihren rund 250’000 Einwohnern war im 19. Jahrhundert Schauplatz wichtiger Ereignisse des Salpeterkriegs. Anschliessend erreichen wir die chilenische Grenze. Nach Erledigung der Grenzformalitäten setzen wir unsere Reise nach Arica fort, wo wir heute direkt am Pazifik übernachten.
Dienstag, 28. Dezember
Arica
Arica liegt im äussersten Norden Chiles, nahe der peruanischen Grenze, und zählt zu den trockensten und zugleich sonnigsten Städten Südamerikas. Die Stadt lebt von ihren Kontrasten: weitläufige Strände und kahle Berglandschaften, Fussgängerzonen und Fischerhafen. Am Vormittag erkunden wir das Zentrum mit der bekannten, von Gustave Eiffel entworfenen Kathedrale San Marcos. Vom Morro de Arica, einem markanten Felsen und Wahrzeichen der Stadt, geniessen wir einen herrlichen Blick auf Arica und den Pazifik. Am Nachmittag bleibt Zeit zur Entspannung am Sandstrand.
Mittwoch, 29. Dezember
Arica - Iquique
Den Morgen können Sie bei einem Strandspaziergang oder einem erfrischenden Bad im Pazifik geniessen. Anschliessend führt unsere Reise entlang der wildromantischen Küste. Endlose Sandstrände, vom Wind geformte Dünen von bis zu 200 Metern Höhe und das tiefblaue Meer schaffen eine eindrucksvolle, beinahe melancholische Landschaft. In den kleinen Fischerdörfern spürt man den ursprünglichen Lebensrhythmus, geprägt vom Ozean und der rauen Schönheit der nordchilenischen Küste. Am Abend erreichen wir Iquique, dessen bemerkenswerteste Bauten aus der Zeit des Salpeterbooms stammen. Übernachtung in Iquique.
Donnerstag, 30. Dezember
Iquique - Calama
Wir setzen unsere Fahrt entlang der Küste fort und erreichen das kleine Hafenstädtchen Tocopilla. Zu den wichtigen Wirtschaftszweigen gehören die Fischerei und der Hafen, über den unter anderem Kupfer und Salpeter verladen werden. Anschliessend durchqueren wir die Atacamawüste in ihrer herben Schönheit: verlassene Siedlungen aus der Salpeterzeit, riesige Geoglyphen, ausgetrocknete Salzflächen sowie rätselhafte Figuren und Zeichen im Wüstenboden prägen das Bild. Vorbei an der gewaltigen Kupfertagebaustätte Chuquicamata fahren wir über einen Höhenzug mit glitzernden Salzkristallen. Unser Tagesziel ist Calama, wo wir übernachten.
Freitag, 31. Dezember
El-Tatio-Geysire & San Pedro de Atacama
Heute erwartet uns eine faszinierende Fahrt entlang einer Vulkankette zu den El-Tatio-Geysiren. Das Geysirfeld zählt zu den grössten und bekanntesten geothermischen Feldern der südlichen Hemisphäre. Zahlreiche Fumarolen, Solfataren, heisse Quellen, Geysire und brodelnde Schlammlöcher bieten ein einzigartiges Naturschauspiel. Auf dem Weg nach San Pedro de Atacama geniessen wir überwältigende Landschaften und legen verschiedene Fotostopps ein, unter anderem im Dörfchen Machuca mit seiner malerischen Adobekirche. In San Pedro bleibt nach einem Spaziergang durch die lebhaften Gässchen etwas Freizeit. Den Ausflug beschliessen wir mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang über den bizarren Felsformationen. Rückfahrt und Übernachtung in Calama. Vielleicht stossen wir gemeinsam auf das neue Jahr an!
Samstag, 1. Januar
Calama - Antofagasta
Unsere Reise führt uns westwärts zur Pazifikküste. Zwischen Calama und Antofagasta liegen mehrere «Geisterstädte», stumme Zeugen des einstigen Salpeterbooms. Auch die gewaltigen Sanddünen sind beeindruckend. In Baquedano halten wir am Bahnhof und besichtigen historische Dampflokomotiven, die hier vor vielen Jahren abgestellt wurden und dank der trockenen Luft gut erhalten geblieben sind. Anschliessend überqueren wir den südlichen Wendekreis bei rund 23°26’ südlicher Breite. Schliesslich erreichen wir Antofagasta, die grösste Küstenstadt Nordchiles. Die moderne Stadt ist wirtschaftlich vor allem vom Hafen und der Kupferindustrie geprägt. Übernachtung in Antofagasta.
Sonntag, 2. Januar
Antofagasta - Copiapo
Rund hundert Kilometer südlich von Antofagasta erblicken wir auf einem Hügel das Observatorium Cerro Paranal. Das Herzstück der Sternwarte ist das «Very Large Telescope», das aus vier grossen optischen Einzelteleskopen besteht. Je nach Wetterlage führt uns die Fahrt durch den Nationalpark Pan de Azucar bei Chanaral. Nach einem etwa 45-minütigen Spaziergang besuchen wir den Aussichtspunkt Mirador Pan de Azucar. Die Küstenlandschaft an der Playa Blanca beeindruckt mit zahlreichen Kakteenarten; mit etwas Glück lassen sich auch Seelöwen und geschützte Humboldt-Pinguine beobachten. In Copiapo legen wir einen kurzen Halt an der schönen Plaza Prat ein, die von grossen Pfefferbäumen und Marmorstatuen mit Bezug zur Bergbaugeschichte gesäumt wird. Übernachtung in Copiapo.
Montag, 3. Januar
Copiapo - La Serena
Früh am Morgen verlassen wir Copiapo. Je nach Wetterlage besteht die Möglichkeit zu einem fakultativen Bootsausflug zu den Inseln des Humboldt-Pinguin-Naturreservats. Die Inseln Gaviota, Choros und Damas gehören zu diesem Schutzgebiet. Mit einem kleinen Fischerboot fahren wir bei geeigneten Bedingungen durch die Gewässer rund um die Inseln. An den felsigen Küsten der Isla Choros leben Seelöwen und zahlreiche Seevögel; häufig lassen sich auch Pinguine beobachten. Am Abend erreichen wir La Serena, die zweitälteste Stadt Chiles. Ihr kolonialer Charme, ihr gemächlicher Rhythmus und ihre weitläufigen Strände verleihen ihr eine besondere Atmosphäre. Übernachtung in La Serena.
Dienstag, 4. Januar
La Serena & Elqui-Tal
Am Vormittag bleibt Zeit für einen ausgedehnten Strandspaziergang. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Bauwerke rund um die Calle Arturo Prat, darunter die Kathedrale und die Kirche San Francisco. Am Nachmittag besuchen wir das landschaftlich reizvolle Elqui-Tal, eine blühende Flussoase, in der Papayas, Chirimoyas und Weintrauben für die Herstellung des Pisco gedeihen. Die chilenische Literaturnobelpreisträgerin Gabriela Mistral betonte immer wieder, wie sehr diese Landschaft sie geprägt habe. Selbstverständlich darf auch der Besuch einer Pisco-Destillerie mit Degustation nicht fehlen. Nach dem Abendessen können Sie buchstäblich nach den Sternen greifen: Dank klarer Luft und mehr als 300 wolkenlosen Tagen im Jahr bietet die Region hervorragende Bedingungen zur Sternbeobachtung. Deshalb befinden sich hier zahlreiche Observatorien. Übernachtung in La Serena.
Mittwoch, 5. Januar
La Serena - Santiago
Gegen Mittag erreichen wir Chiles Hauptstadt Santiago, die uns mit sommerlichen Temperaturen empfängt. Mit der Seilbahn fahren wir auf den bekannten Cerro San Cristobal und geniessen einen herrlichen ersten Blick über die Metropole. Den Rest des Tages können Sie für einen Spaziergang durch das Stadtviertel Providencia nutzen, das mit zahlreichen Geschäften und Restaurants lockt. In der Umgebung erhebt sich zudem das höchste Gebäude Südamerikas. Übernachtung in Providencia. Heute stossen auch unsere Mitreisenden für den zweiten Teil der Reise zur Gruppe.
Donnerstag, 6. Januar
Santiago de Chile
Wir geniessen weiterhin den Hochsommer mit langen Tagen, kurzen Nächten und Temperaturen um die 30 Grad. Heute entdecken wir die Hauptstadt bei einer Stadtbesichtigung. Auf dem Programm stehen unter anderem der zentrale Hauptplatz Plaza de Armas, die Kirche San Francisco, der Cerro Santa Lucía mit seiner schönen Parkanlage und der Regierungspalast La Moneda. Den Abend lassen wir auf dem Costanera Tower mit einem überwältigenden Blick auf das Lichtermeer der Stadt ausklingen. Übernachtung in Providencia.
Freitag, 7. Januar
Valparaiso
Heute unternehmen wir einen Tagesausflug an die Pazifikküste. Valparaiso gehört zum UNESCO-Welterbe und gilt vielen Chilenen als eine der schönsten Städte des Landes. Ihr Hafen, die historischen Standseilbahnen und die farbenfrohen Häuser an den zahlreichen Hügeln prägen das Stadtbild. Bei einem Spaziergang durch die Oberstadt sehen wir auch «La Sebastiana», das berühmte Haus, das der Dichter Pablo Neruda ab 1961 bewohnte. Auf der Rückfahrt werfen wir einen Blick auf den bekannten Badeort Vina del Mar. Anschliessend besuchen wir ein Weingut, verkosten chilenische Weine und erfahren mehr über die Ursprünge des Weinbaus im Land. Übernachtung in Providencia. Für die Gäste, die ausschliesslich am ersten Reiseteil teilnehmen, ist dies die letzte Übernachtung in Südamerika.
Samstag, 8. Januar
Santiago - Flug
Bis zum Abflug steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung, um Santiago noch auf eigene Faust zu erkunden. Anschliessend erfolgt der Transfer zum Flughafen, wo Sie Ihren Heimflug antreten.
Sonntag, 9. Januar
Flug - Baselbiet
Unsere Südamerikareise geht zu Ende. Nach der Ankunft am Flughafen erwartet uns ein Sägesser Reisecar, der Sie bequem zu Ihren Ausgangsorten zurückbringt.
Teil 1 – Peru & Nordchile
23 Tage | 18. Dezember 2027 – 9. Januar 2028
Lima – Cusco – Santiago
Hinweise
Programmänderungen vorbehalten
Bemerkung
Preis exkl. Flug
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