Neue Reise - 3 Varianten - mit Reto & Martin Herzig
Dienstag, 4. Januar
Baselbiet - Flug - Santiago
Anraise an den Flughafen mit einem unserer Sägesser Reisebusse. Anschliessend fliegen wir in der von Ihnen gewählten Sitzplatzkategorie nach Santiago. Aufgrund der Zeitverschiebung landen wir noch am selben Tag. Nach der Ankunft werden wir von unserer Reiseleitung begrüsst und zum Hotel gebracht. Die nächsten beiden Nächte verbringen wir in Santiago de Chile.
Mittwoch, 5. Januar
Santiago de Chile
Mit der Seilbahn fahren wir auf den bekannten Cerro San Cristobal und geniessen einen herrlichen ersten Blick über die Metropole. Den Rest des Tages können Sie für einen Spaziergang durch das Stadtviertel Providencia nutzen, das mit zahlreichen Geschäften und Restaurants lockt. In der Umgebung erhebt sich zudem das höchste Gebäude Südamerikas. Übernachtung in Providencia. Heute stossen auch unsere Mitreisenden für den zweiten Teil der Reise zur Gruppe.
Donnerstag, 6. Januar
Santiago de Chile
Wir geniessen weiterhin den Hochsommer mit langen Tagen, kurzen Nächten und Temperaturen um die 30 Grad. Heute entdecken wir die Hauptstadt bei einer Stadtbesichtigung. Auf dem Programm stehen unter anderem der zentrale Hauptplatz Plaza de Armas, die Kirche San Francisco, der Cerro Santa Lucía mit seiner schönen Parkanlage und der Regierungspalast La Moneda. Den Abend lassen wir auf dem Costanera Tower mit einem überwältigenden Blick auf das Lichtermeer der Stadt ausklingen. Übernachtung in Providencia.
Freitag, 7. Januar
Valparaiso
Heute unternehmen wir einen Tagesausflug an die Pazifikküste. Valparaiso gehört zum UNESCO-Welterbe und gilt vielen Chilenen als eine der schönsten Städte des Landes. Ihr Hafen, die historischen Standseilbahnen und die farbenfrohen Häuser an den zahlreichen Hügeln prägen das Stadtbild. Bei einem Spaziergang durch die Oberstadt sehen wir auch «La Sebastiana», das berühmte Haus, das der Dichter Pablo Neruda ab 1961 bewohnte. Auf der Rückfahrt werfen wir einen Blick auf den bekannten Badeort Vina del Mar. Anschliessend besuchen wir ein Weingut, verkosten chilenische Weine und erfahren mehr über die Ursprünge des Weinbaus im Land. Übernachtung in Providencia. Für die Gäste, die ausschliesslich am ersten Reiseteil teilnehmen, ist dies die letzte Übernachtung.
Samstag, 8. Januar
Santiago - Los Ángeles
Auf der legendären Panamericana führt uns die Reise durch eine der fruchtbarsten Regionen Chiles. Hier werden Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Fleisch und Milchprodukte für den heimischen Markt und den Export erzeugt. Bei San Javier erreichen wir das Maule-Tal, das neben dem Maipo-Tal als eine Wiege des chilenischen Weinbaus gilt. Hier besuchen wir eine Kaviarfarm. Bei einer Führung erfahren Sie Wissenswertes über die Kaviarproduktion und erhalten Einblicke in die Zucht. Anschliessend erwartet uns ein fünfgängiges Menü mit dem Schwerpunkt Kaviar, begleitet von verschiedenen Weinen. Unser letzter Fotostopp gilt den bekannten Wasserfällen «Salto del Laja». Kurz darauf erreichen wir Los Ángeles, wo wir übernachten.
Sonntag, 9. Januar
Los Ángeles - Valdivia - Puerto Varas
Wir setzen unsere Reise in Richtung Süden fort. In Valdivia, wo auch eines der bekanntesten chilenischen Biere gebraut wird, erleben wir am Mercado Fluvial das bunte Treiben von Fischern und Händlern. Auch Seelöwen und Pelikane sind hier häufig anzutreffen. Die Kathedrale und der Hauptplatz sind ebenfalls einen Besuch wert. Anschliessend erreichen wir Puerto Varas, idyllisch am Llanquihue-See gelegen und umgeben von der spektakulären Vulkan- und Seenlandschaft der «chilenischen Schweiz». Übernachtung in Puerto Varas.
Montag, 10. Januar
Vicente Perez Rosales Nationalpark
Die rund 60 Kilometer lange Fahrt zum Nationalpark Vicente Perez Rosales führt uns entlang des Lago Llanquihue mit traumhaften Ausblicken auf die Vulkane Osorno und Calbuco. Bei Ensenada folgen wir dem Ríi Petrohue bis zu seinen eindrucksvollen Wasserfällen. Je nach Wetterlage steht anschliessend eine Bootsfahrt auf dem Lago Todos los Santos auf dem Programm. Die Farbe seiner Wasseroberfläche reicht von Tiefblau bis Smaragdgrün. Steile Berge und dichte Wälder säumen die weitgehend unbewohnten Ufer; besonders beeindruckend sind die Ausblicke auf die Vulkane Osorno, Puntiagudo und Tronador. Der spätere Nachmittag steht in Puerto Varas zur freien Verfügung. Bei einem gemeinsamen Abendessen lassen wir den Tag ausklingen. Übernachtung in Puerto Varas.
Dienstag, 11. Januar
Puerto Varas - Chaiten
Heute starten wir sehr früh. Obwohl die Strecke nicht besonders lang ist, nimmt sie aufgrund mehrerer Fährüberfahrten viel Zeit in Anspruch. Wir beginnen unsere Fahrt auf der berühmten Carretera Austral, der teilweise noch unbefestigten Fernstrasse durch den Süden Chiles. Im Morgengrauen passieren wir Puerto Montt und fahren weiter nach La Arena. Hier nehmen wir die erste von drei Fähren über den Reloncavi-Fjord nach Puelche. Die zweite Fähre erwartet uns in Hornopiren und führt uns durch die Fjordlandschaft nach Leptepu. Mit der dritten Fähre überqueren wir den Fjord Largo nach Caleta Gonzalo. Wir übernachten in der Nähe von Chaiten in einer wunderschön gelegenen Lodge am See, die etwas einfacher ausgestattet ist als die übrigen Hotels unserer Rundreise.
Mittwoch, 12. Januar
Chaiten - Puyuhuapi - Puerto Chacabuco
Je weiter wir auf der Carretera Austral nach Süden fahren, desto eindrucksvoller werden die Kontraste: Gletscher, Fjorde, Wälder und eine überwältigende Weite prägen die Landschaft. Am Nachmittag erreichen wir die Fjordsiedlung Puyuhuapi, die in den 1930er-Jahren von mehreren Familien aus dem Sudetenland gegründet wurde. Ihre malerische Lage und ihr besonderes Flair bieten zahlreiche Fotomotive. Am Abend erreichen wir Puerto Chacabuco, eine kleine, aber bedeutende Hafenstadt in der chilenischen Fjordregion mit rund 1’700 Einwohnern. Ihr Hafen zählt zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Passagiere und Güter in der Region. Übernachtung in Puerto Chacabuco.
Donnerstag, 13. Januar
Puerto Chacabuco - Puerto Guadal
Wir setzen unsere Fahrt auf der Carretera Austral in Richtung Süden fort und erreichen den Lago General Carrera, der auf argentinischer Seite Lago Buenos Aires heisst. Mit einer Gesamtfläche von rund 1’850 km² zählt er zu den grössten Seen Südamerikas. In Puerto Rio Tranquilo haben Sie die Möglichkeit, fakultativ und je nach Wetterlage die spektakulären Marble Caves (Marmorhöhlen) zu besuchen. Ihre aussergewöhnlichen Formen entstanden über Jahrtausende durch die Bewegung der Wellen. Einige Höhlen lassen sich sogar mit kleinen Booten befahren. Das eiskalte, türkisfarbene Wasser lässt die weiss marmorierten Wände besonders eindrucksvoll leuchten. Ein faszinierendes Zusammenspiel von Formen und Farben! Den Tag lassen wir in der Umgebung von Puerto Guadal ausklingen.
Freitag, 14. Januar
Puerto Guadal - Chile Chico - Los Antiguos - Perito Moreno
Begleitet von einer sagenhaften Landschaft mit schneebedeckten Bergen, die sich immer wieder im See spiegeln, fahren wir in Richtung argentinische Grenze. Chile Chico liegt am Südufer des Lago General Carrera. Der Ort wurde ab 1909 besiedelt und 1929 zur Stadt erhoben; heute ist er ein wichtiger Grenzort zu Argentinien. Nach dem Grenzübertritt erreichen wir Los Antiguos. Das Tal verfügt über ein für Patagonien mildes Mikroklima, weshalb hier Kirschen, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Äpfel gedeihen. Besonders der Kirschanbau prägt die Region. Den Abend verbringen wir in Perito Moreno, einem regionalen Zentrum der Provinz Santa Cruz am Knotenpunkt der Ruta Nacional 40 und der Ruta Provincial 43.
Samstag, 15. Januar
Perito Moreno - El Calafate
Wir brechen früh auf, denn heute erwartet uns der längste Streckenabschnitt unserer Reise. Die rund 5’000 Kilometer lange Ruta 40 zählt zu den legendärsten Fernstrassen Südamerikas. Sie folgt über weite Strecken den Anden und verbindet La Quiaca nahe der bolivianischen Grenze mit dem Süden Patagoniens. Wir folgen einem Teilstück dieser Route südwärts durch die einsame patagonische Steppe bis nach El Calafate. Unterwegs erleben wir ein faszinierendes Farbenspiel der Landschaft; mit etwas Glück sehen wir Guanakos am Strassenrand grasen. Am Abend erreichen wir El Calafate, das Tor zur Gletscherwelt am Lago Argentino. Übernachtung in El Calafate.
Sonntag, 16. Januar
Nationalpark Los Glaciares & Perito Moreno Gletscher
Heute unternehmen wir einen Tagesausflug zum Perito-Moreno-Gletscher, der rund 80 Kilometer westlich von El Calafate im Nationalpark Los Glaciares liegt. Über gut ausgebaute Stege gelangen wir zu verschiedenen Aussichtsplattformen, die einen grandiosen Blick auf die mächtige Eisfront bieten. Mit etwas Glück erleben wir, wie riesige Eisstücke unter lautem Getöse abbrechen und in den See stürzen. Der Anblick des kalbenden Gletschers gehört zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen Südpatagoniens. Eine fakultative Bootsfahrt in die Nähe des Gletschers rundet den Besuch ab. Übernachtung in El Calafate.
Montag, 17. Januar
El Calafate - Puerto Natales
Am Morgen verlassen wir El Calafate und fahren durch die Meseta Vizcachas südwärts nach Esperanza. Anschliessend folgen wir der Strasse nach Westen zur chilenischen Grenze bei Cancha Carrera. Endlose Schafherden, Gauchos zu Pferd und ihre Hütehunde prägen das Bild der Estancias entlang unserer Route. Bevor wir unser Tagesziel erreichen, besuchen wir die Cueva del Milodon, eine rund 200 Meter lange Höhle, die nach dem prähistorischen Mylodon (Riesenfaultier) benannt wurde. Puerto Natales liegt am Fjord Última Esperanza. Bereits 1557 erkundete Juan Fernández Ladrillero die Region auf seiner Fahrt zur Magellanstrasse. Seit den 1870er-Jahren liessen sich hier unter anderem Einwanderer aus Deutschland und England nieder, die vor allem Schafzucht betrieben. Übernachtung in Puerto Natales am Fjord Ultima Esperanza.
Dienstag, 18. Januar
Torres del Plaine Nationalpark
Inmitten einer urtümlichen Landschaft ragen die berühmten Granitspitzen (Torres) des Paine-Massivs mehr als 1’000 Meter steil in die Höhe. Doch die Natur bietet hier noch weit mehr: azurblaue und smaragdgrüne Seen vor gleissenden Gletschern, schäumende Flüsse in zimtfarbenen Steppen, rauschende Wasserfälle sowie eine faszinierende Andenflora und -fauna. Der patagonische Himmel, mal tiefblau, mal von zerzausten Wolkenbändern durchzogen, verstärkt die märchenhafte Wirkung dieser Szenerie. Auf einer Rundfahrt mit kurzen Wanderungen und zahlreichen Fotostopps entdecken wir einige der schönsten Aussichtspunkte. Am Abend kehren wir nach Puerto Natales zurück.
Mittwoch, 19. Januar
Puerto Natales - Punta Arenas
Noch knapp 250 Kilometer trennen uns von Punta Arenas. Unterwegs besuchen wir den Cóndor-Felsen. Mit etwas Glück können wir hier die majestätischen Andenkondore beobachten. In Punta Arenas begegnen wir den Spuren europäischer Einwanderer, die die Stadt an der Magellanstrasse entscheidend geprägt haben. Rund um die Plaza errichteten einst wohlhabende Schafzüchter, Besitzer riesiger Ländereien, ihre prächtigen Villen. Als bedeutende Hafenstadt erlebte Punta Arenas um die Wende zum 20. Jahrhundert ihre Blütezeit, bevor sie mit der Eröffnung des Panamakanals 1914 an wirtschaftlicher Bedeutung verlor. Bei einer Orientierungstour geniessen wir vom Cerro de la Cruz die Aussicht auf die farbenfrohen Dächer der Stadt und über die Magellanstrasse bis nach Feuerland. Übernachtung in Punta Arenas.
Donnerstag, 20. Januar
Pinguinkolonien
Heute unternehmen wir einen Bootsausflug zu den Pinguinkolonien im Grossraum von Punta Arenas an der Magellanstrasse. Es ist ein besonderes Erlebnis, Tausende von Pinguinen in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, wenn sie an Land umherwatscheln oder ins Wasser gleiten. Eine weitere Übernachtung in Punta Arenas.
Freitag, 21. Januar
Punta Arenas - Porvenir - Rio Grande - Ushuaia
Mit der Fähre überqueren wir die Magellanstrasse von Punta Arenas nach Porvenir. Anschliessend fahren wir teilweise über Schotterstrassen zur chilenisch-argentinischen Grenze bei San Sebastian. Nach Erledigung der Grenzformalitäten befinden wir uns wieder auf argentinischem Gebiet. Allmählich verändert sich die Landschaft: Die weite Steppe geht in bewaldetes, hügeliges Bergland über, bevor sich die schneebedeckten Anden vor uns erheben. Wir geniessen die Ausblicke auf den Lago Fagnano und den Lago Escondido und überqueren den knapp 450 Meter hohen Garibaldi-Pass. Am Abend erreichen wir Ushuaia, eine der südlichsten Städte der Welt. Übernachtung in Ushuaia.
Samstag, 22. Januar
Nationalpark Tierra del Fuego & Ushuaia
Heute unternehmen wir einen Halbtagesausflug in den Nationalpark Feuerland (Tierra del Fuego). Die Fahrt führt zunächst durch das waldreiche Tal des Rio Pipo. Über eine Abzweigung erreichen wir den Aussichtspunkt Ensenada, von dem aus wir einen wunderschönen Blick auf den Beagle-Kanal und die Isla Redonda geniessen. Zurück auf der Ruta 3 überqueren wir die Río-Lapataia-Brücke und unternehmen eine kurze, gemütliche Wanderung zur Schwarzen Lagune. Anschliessend fahren wir zur Lapataia-Bucht, wo ein Schild auf das Ende der Ruta Nacional 3 hinweist. Zum Abschluss halten wir am Lago Roca, dessen Wasser je nach Wetterlage in unterschiedlichen Farbtönen schimmert. Der Nachmittag steht Ihnen in Ushuaia zur freien Verfügung. Übernachtung in Ushuaia.
Sonntag, 23. Januar
Flug - Buenos Aires
Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wir fliegen weiter nach Buenos Aires, in die Hauptstadt Argentiniens. Nach unserer Ankunft werden wir von der örtlichen Reiseleitung begrüsst und erhalten erste Informationen über diese aussergewöhnliche Metropole. Übernachtung in Buenos Aires.
Montag, 24. Januar
Buenos Aires
Buenos Aires, die «Stadt des Tangos», verzaubert mit einer einzigartigen Mischung aus europäischem Flair, lateinamerikanischer Lebensfreude und bewegter Geschichte. Breite Boulevards, elegante Plätze und prachtvolle historische Gebäude zeugen von ihrer glanzvollen Vergangenheit. Lebhafte Viertel wie San Telmo und La Boca bilden das kreative und künstlerische Herz der Metropole. Bei einer halbtägigen Stadtrundfahrt besuchen wir unter anderem die Plaza de Mayo mit der Casa Rosada, dem argentinischen Regierungspalast, sowie das historische Hafenviertel La Boca, das eng mit der Geschichte des Tangos verbunden ist. Am Abend erwartet Sie die sinnliche Magie einer Tangoshow, begleitet von einem köstlichen Abendessen. Übernachtung in Buenos Aires.
Dienstag, 25. Januar
Buenos Aires - Flug
Bis zum Abflug steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung, um Buenos Aires auf eigene Faust zu erkunden. Anschliessend erfolgt der Transfer zum Flughafen, wo Sie Ihren Heimflug antreten.
Mittwoch, 26. Januar
Flug - Baselbiet
Unsere lange Südamerikareise geht zu Ende. Nach der Ankunft am Flughafen erwartet uns ein Sägesser Reisecar, der Sie bequem zu Ihren Ausgangsorten zurückbringt.
Teil 2 – Chile, Patagonien & Argentinien
23 Tage | 4. Januar 2028 – 26. Januar 2028
Santiago – Ushuaia – Buenos Aires
Hinweise
Programmänderungen vorbehalten
Bemerkung
Für Nebenausgaben
Unsere Hotels
Während Ihrer Rundreise übernachten Sie überwiegend in sorgfältig ausgewählten *** bis **** Hotels. Alle Unterkünfte überzeugen durch ihren Komfort und ihre ideale Lage als Ausgangspunkt für die täglichen Entdeckungen. Auf der Carretera Austral verbringen Sie eine Nacht in einer landestypischen Lodge – ein authentisches Erlebnis inmitten der unberührten Natur Patagoniens.